KI ist in vielen Gesprächen angekommen – manchmal als große Hoffnung, manchmal als diffuse Sorge. In der Praxis geht es aber selten darum, alles neu zu machen. Häufig geht es um eine konkretere Frage: Wo kann Technik Menschen helfen, besser zu lernen, klarer zu arbeiten oder gute Entscheidungen vorzubereiten?
Vom Werkzeug zur guten Frage
Ein KI-Tool ist zunächst einmal ein Werkzeug. Sein Wert entsteht nicht dadurch, dass es beeindruckend klingt, sondern durch die Fragen, die wir damit bearbeiten. Deshalb beginne ich in Workshops nicht mit einer langen Liste von Funktionen, sondern mit Situationen aus dem Arbeitsalltag.
Kompetenz heißt auch einordnen können
Digitale Kompetenz bedeutet nicht, jede Oberfläche sofort zu beherrschen. Sie bedeutet auch, Ergebnisse einordnen zu können: Was ist plausibel? Was fehlt? Welche Daten gehören nicht in ein Tool? Und wann ist das eigene Urteil wichtiger als eine schnelle Antwort?
Genau dort liegt für mich die Chance: KI kann Lern- und Arbeitsprozesse unterstützen, wenn sie transparent, reflektiert und mit Blick auf die Menschen eingesetzt wird.
